Michael Limburg ist Jahrgang 1940 und ausgebildeter Ingenieur für Elektrotechnik. Im Laufe seiner Karriere war er […]
Prof. Dr. Patrick Schüffel ist Professor für Finance und Banking an der School of Management Fribourg […]
Noch vor einem Jahrhundert war es hilfreich, die deutsche Sprache zu beherrschen,
wenn man – auch außerhalb Deutschlands – Physik oder Chemie studieren wollte,
denn viele Bücher waren auf Deutsch verfasst. Diese Zeiten sind längst vorbei.
Dafür ist heutzutage jedoch mehr als die Hälfte der weltweiten Steuerliteratur
in deutscher Sprache verfasst, auch wenn sich dafür außerhalb Deutschlands
vermutlich niemand interessieren wird
Deutschland hat mit 18,36 Euro pro Monat und Haushalt und somit einem
Beitragsaufkommen von 8 Milliarden Euro jährlich den teuersten öffentlich-
rechtlichen Rundfunk der Welt.
Seit dem Jahr 2015 existiert in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Über
die Auswirkungen des Mindestlohnes ist man sich zwischen den politischen
Lagern bis heute nicht einig. Auch eine eindeutige Antwort aus der Wissenschaft
gibt es nicht, denn alternative Szenarien sind immer mit Spekulation behaftet.
Einig ist man sich nur, dass ein Mindestlohn unterhalb des schon gezahlten
Lohnniveaus wirkungslos ist.
Die Politik hat die Bürger über lange Zeit dazu erzogen, ihre Wünsche und
Sorgen an die Politik zu richten und für angeblich förderliches Verhalten belohnt
zu werden. Aus diesem Geiste sind Projekte wie die »Abwrackprämie« geboren
worden, die auf Kosten aller recht willkürlich manche bevorzugt und manche
benachteiligt haben.
Schon seit Jahrzehnten wird das Zwei-Klassen-System im Gesundheitswesen
kritisiert, durchaus zu Recht. Doch ich verstehe nicht, warum in diesem Zuge
viele die Abschaffung der privaten Krankenversicherungen fordern. Es geht doch
darum, Zustände zu verbessern. Es kann doch nicht das Ziel sein, dass es allen
schlecht geht. Das Paradoxe ist: Der Staat rühmt sich zwar, ein soziales System
zu haben, Beamte und Berufspolitiker sind aber selbst fast immer im privaten
System versichert. Warum nicht das gute System für alle?
Schon im Jahr 2020 benutzte ich den Vergleich, dass wir wohl auch einen
Dönerpreisdeckel bräuchten – damals noch, um den Irrsinn des rot-rot-grünen
Mietendeckels in Berlin zu erklären. Damals dachte ich: „Mit etwas gesundem
Menschenverstand dürfte man merken, warum das nicht funktionieren kann.”
Zwischenzeitlich bediente sich auch DIE PARTEI zu Spaßzwecken der Idee des
Dönerpreisdeckels. Nun ist es soweit: Seit letztem Jahr fordert Die Linke ihn
wirklich. Aus Spaß ist nun endgültig Realität geworden
Laut Dr. Mark van Dongen ist der demographische Faktor und seine finanziellen Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen ein ebenso gravierendes Problem für Deutschland wie die Umweltzerstörung.
Ob Wirtschaftskrisen, Einkommensungleichheit, Altersarmut oder Umweltschäden: Der Kapitalismus muss als Sündenbock herhalten. Doch das ist ein Fehlschluss, Ergebnis einer politisch geschürten Täuschung