Disclaimer:Die Inhalte der folgenden Artikel geben die persönliche Meinung des Autors wieder. Sie entsprechen nicht zwingend […]
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Stellen wir uns einmal vor, wir sind auf einer Insel. Auf dieser Insel leben genau zwei Menschen. Beide sind zum gleichen Zeitpunkt dort gestrandet, beide haben nichts. Der eine baut eine Hütte, sammelt Nahrung, legt Vorräte an. Der andere genießt die Sonne, isst, was er findet, schläft am Strand. Dann brechen schlechte Zeiten an, die Nahrung wird knapper, die Nächte kälter. Eines Tages kommt mit dem Schiff ein Anwalt (möglicherweise ein Sozialdemokrat) auf die Insel.
Der Staat gibt zwar vor, Bildung für alle zu garantieren, dennoch schicken nicht wenige Politiker ihre Kinder auf private Schulen. Auch im Kanzleramtsneubau soll neben dem dringend benötigten Hubschrauberlandeplatz und einer zweiten Kanzlerwohnung noch eine Luxus-Kita entstehen. Der Wunsch nach guter Bildung für die eigenen Kinder ist grundsätzlich nicht falsch bzw. sogar sehr verständlich. Auch die Flucht aus einem nicht funktionierenden System ist nachvollziehbar und menschlich. Es bleibt die Frage nach einer Lösung.
Egal ob Koch, Mechatroniker oder Einzelhandelskaufmann – sie alle absolvieren eine dreijährige Ausbildung. Qualifikation spielt also in der Berufswelt die entscheidende Rolle, nach der wir eine Person beurteilen. Im Auswahlverfahren der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) wurden aus 22.500 Bewerbern 17 Personen ausgewählt – fünf Astronauten, elf Reserve-Astronauten und ein Para- Astronaut.
Noch vor einem Jahrhundert war es hilfreich, die deutsche Sprache zu beherrschen, wenn man – auch außerhalb Deutschlands – Physik oder Chemie studieren wollte, denn viele Bücher waren auf Deutsch verfasst. Diese Zeiten sind längst vorbei. Dafür ist heutzutage jedoch mehr als die Hälfte der weltweiten Steuerliteratur in deutscher Sprache verfasst, auch wenn sich dafür außerhalb Deutschlands vermutlich niemand interessieren wird
Wokeness und politische Korrektheit spalten die Gemüter. Das linke Spektrum der Gesellschaft sieht darin einen gesellschaftlichen Fortschritt, Konservative bringt diese Entwicklung eher zum Schimpfen. Doch die liberale oder libertäre Sicht entspricht bekanntermaßen weder derjenigen der Linken noch eben der der Konservativen, ist aber auch nicht pauschal in der Mitte zu sehen. Vielmehr steht hier die maximale Freiheit des Individuums im Vordergrund.
Man kann sich darüber streiten, wie viel Sozialbürokratie man braucht. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass diese eben kein Garant dafür ist, dass immer schnell geholfen wird – im Gegenteil, denn Bürokratie hat ihre ganz eigenen Spielregeln. Am besten sind Sie psychisch gesund, haben alle Ihre Unterlagen sorgsam aufbewahrt und im Zweifel auch die nötige Zeit und Kom- petenz, einen Widerspruch zu schreiben.
Dagegen ist der Staat in seinem eigentlichen Kerngebiet, in dem er gefordert wäre, oft viel zu schwach. Viele Bürger würden sich freuen, wenn sie einen Ausweis online beantragen könnten und dieser eine Woche später in unmittelbarer Nähe abholbar wäre. Eine digitale Schule, die von überall mit allen Lernmitteln genutzt werden kann, wäre auch eine tolle Idee
Selbst die Klimakleber fordern Privilegien. Ihre Forderungen kann man nach- lesen. Es geht ihnen nicht um weniger Massentierhaltung oder den Erhalt von Naturschutzgebieten. Dafür hätte ich durchaus Sympathie. Nein, sie wollen, dass das 49-Euro-Ticket wieder 9 Euro kostet.

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