Schon seit Jahrzehnten wird das Zwei-Klassen-System im Gesundheitswesen
kritisiert, durchaus zu Recht. Doch ich verstehe nicht, warum in diesem Zuge
viele die Abschaffung der privaten Krankenversicherungen fordern. Es geht doch
darum, Zustände zu verbessern. Es kann doch nicht das Ziel sein, dass es allen
schlecht geht. Das Paradoxe ist: Der Staat rühmt sich zwar, ein soziales System
zu haben, Beamte und Berufspolitiker sind aber selbst fast immer im privaten
System versichert. Warum nicht das gute System für alle?
Schon im Jahr 2020 benutzte ich den Vergleich, dass wir wohl auch einen
Dönerpreisdeckel bräuchten – damals noch, um den Irrsinn des rot-rot-grünen
Mietendeckels in Berlin zu erklären. Damals dachte ich: „Mit etwas gesundem
Menschenverstand dürfte man merken, warum das nicht funktionieren kann.”
Zwischenzeitlich bediente sich auch DIE PARTEI zu Spaßzwecken der Idee des
Dönerpreisdeckels. Nun ist es soweit: Seit letztem Jahr fordert Die Linke ihn
wirklich. Aus Spaß ist nun endgültig Realität geworden
Wilhelm Röpke wurde am 10. Oktober 1899 in Schwarmstedt in der Nähe
von Hannover geboren. Wilhelm Röpke erlebte die Welt vor 1914. Der
Krieg machte ihn zum Liberalen und stellte ihn vor die Frage, wie staatliche
Macht begrenzt werden könnte. Seine Antwort: durch Dezentralisierung.
Die konföderale Struktur der Schweiz war sein Ideal. Perfektion gibt es nur
im Kleinen.
Nie war der Virus der „Praktikabilität“ weiter verbreitet als in den Vereinigten Staaten, denn die
Amerikaner betrachten sich als „praktisches“ Volk, und daher war die Opposition gegen die Linke,
obwohl ursprünglich stärker als anderswo, in ihren Grundlagen vielleicht am wenigsten gefestigt.
Es sind jetzt die Befürworter des freien Marktes und der freien Gesellschaft, die sich dem
gemeinsamen Vorwurf der „Unpraktikabilität“ stellen müssen. [siehe: Ablehnung des
Kapitalismus] In keinem Bereich wurde der Linken Gerechtigkeit und Moral so umfassend und fast
universell zugestanden wie in ihrem Eintreten für massive Gleichheit
Ich wünschte, dass man einen Preis stiftet — nicht fünfhundert Franc, sondern eine Million mit Siegerkranz […]
Mit Christentum verbinden viele die Kirchenorganisationen. Gesellschaftlich werden mit dem Begriff Kirche auch Zwänge in Verbindung gebracht, wie beispielsweise das Zölibat, eine strenge Hierarchie, etc. Das widerspricht dem Liberalismus insofern, als dass wir Liberalen von Freiheiten ausgehen; Freiheit zu handeln, zu enken, zu entscheiden, etc.
Unsere Regierenden hatten auf einmal eine Gesellschaftsform vor Augen, in der wir nicht mehr als freie und selbstbestimmte Subjekte mit angeborenen Rechten, sondern als zu verwaltende Objekte mit verhaltensabhängigen Privilegien angesehen wurden. Diese Wandlung vom Subjekt zum Objekt hat eine lange Vorgeschichte.
Dieses Buch ist kein trockenes Sachbuch, sondern eine fesselnde Reise durch die Abgründe des politischen Systems und der menschlichen Natur. Sie werden staunen, wie geschickt Politiker und andere Interessengruppen ihre eigenen Vorteile sichern und dabei nicht nur das Gemeinwohl aus den Augen verlieren, sondern es bewusst ignorieren, zu ihrem eigenen Vorteil. Sie werden aber auch lernen, wie Sie selbst das System durchschauen und sich gegen Ungerechtigkeiten wehren können.
Die politische Philosophie von Anthony de Jasay taucht tief in den Bereich des politischen Denkens und der Kritik ein. Anthony de Jasay befasst sich mit den grundlegenden politischen Fragen wie dem Verhältnis zwischen Freiheit und Gerechtigkeit, den Auswirkungen der Verwechslung von Gerechtigkeit mit „Fairness“ und Freiheit mit „Rechten“, der Rolle des Eigentums und der Zukunftsfähigkeit einer begrenzten Regierung.
Das Besondere an Javier Gerardo Milei, geb. am 22.10.1970 in Palermo – Argentinien, ist dass er […]