In dieser Folge widmen wir uns zwei der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule im 20. Jahrhundert.
Ludwig von Mises zeigte mit seinem berühmten Kalkulationsargument, warum Sozialismus ökonomisch scheitern muss: Ohne Privateigentum an Produktionsmitteln gibt es keine echten Preise – und ohne Preise keine rationale Wirtschaftsrechnung. Mit der Praxeologie stellte er zudem das zielgerichtete menschliche Handeln ins Zentrum der Ökonomie.
Friedrich August von Hayek, Nobelpreisträger von 1974 und intellektueller Gegenspieler von Keynes, verstand Preise als Kommunikationsmittel, die verstreutes Wissen bündeln, und beschrieb Markt, Geld und Sprache als spontane Ordnungen.
Von der österreichischen Konjunkturtheorie über den Cantillon-Effekt bis zu Hayeks Idee des privaten Währungswettbewerbs – dem intellektuellen Fundament für Kryptowährungen wie Bitcoin – zeigen wir, warum die Gedanken beider Denker bis heute helfen, Geld, Krisen und Märkte zu verstehen.“
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