In dieser Folge widmen wir uns zwei prägenden Denkern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Carl Menger revolutionierte die Wirtschaftswissenschaft mit seiner subjektiven Wertlehre und der Grenznutzentheorie – und erklärte, wie Geld nicht durch staatliches Dekret, sondern als spontanes Marktphänomen entsteht.
Eugen von Böhm-Bawerk, dreimaliger österreichischer Finanzminister, baute darauf eine einflussreiche Theorie des Kapitals und des Kapitalzinses auf, in der Zeit und Produktionsumwege eine zentrale Rolle spielen – und lieferte zugleich eine der wirkmächtigsten Kritiken der marxistischen Werttheorie. Wir zeichnen Leben und Werk beider Ökonomen nach und fragen, was ihre Ideen uns heute noch sagen – von der Preisbildung bis hin zu modernen Anwendungen in der KI-Forschung.“
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